Yes, We Fuck! (OmU)

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 22.30 |

Antonio Centeno, Raúl de la Morena (ES, 2015, 60’)

Lust auf Sex? „Yes, we Fuck!” zeigt genau das und geht strukturell dabei weit über reines Dokumentieren hinaus. Selbst vernetzt in der „Bewegung für selbstbestimmtes Leben” ist es den beiden Regisseuren beeindruckend gelungen, ihren Protagonist_innen Raum für ihr Selbstverständnis zu geben. Die Porträtierten zeigen sehr offen ihr vielfältiges Sexleben und berichten darüber, wie die Gesellschaft sie behindert. Ein Beispiel sind die Mitglieder des queeren Post-Porn Kollektivs „Porno Terrorismo”. Die Gruppe beschäftigt sich unter anderem mit Fragen zu Sichtbarkeit, Gender-Fluidität, Körperpolitiken und Begehren. Regelmäßig schmieden sie Allianzen und veranstalten Sex-Workshops. Diese sind offen für alle, richten sich aber vornehmlich an Personen, denen aufgrund negativer körperlicher Zuschreibungen sexuelles Begehren und nicht zuletzt sexuelle Aktivität völlig abgesprochen wird. Durch die Kollektivierung der Lust wird ein freier Raum geschaffen, in dem Sex gemeinsam genossen werden kann. Zurecht wurde „Yes, we Fuck!” bei seiner Premiere auf dem Festival de Cinema Anarquista de Barcelona umjubelt, weil dies ein toller und wichtiger Film über Ermächtigung und Befreiung von Zuschreibungen ist. Offensiv, explizit und very, very sexy. clg In Anwesenheit der Regisseure Antonio Centeno und Raúl de la Morena.
Rote Flora

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