Workshop: Scham und Körper

Samstag, 14. Februar 2026, 11.00 bis 17.00 |

Nach unserem letzten Workshop zum Thema Scham möchten wir uns gerne weiter damit beschäftigen – dieses Mal mit einem Fokus auf die Verbindung von Scham & Körper. Scham gehört zu den Gefühlen, über die wir selten sprechen und doch begleitet sie viele von uns oft schon lange. Sie ist ein starkes und gleichzeitig meist stilles Gefühl, das isolieren, aber auch verbinden kann.

Der eigene Körper kann im Zentrum von Schamerfahrungen stehen: Körperbilder, Normen, Blicke von außen und innere Bewertungen prägen, wie wir uns selbst wahrnehmen und wie wohl wir uns in unserem Körper fühlen. Viele dieser Zuschreibungen wirken unbewusst und sind tief in gesellschaftlichen Zuschreibungen und Machtverhältnissen verankert.

In diesem Workshop wollen wir einen Austauschraum schaffen, um besser zu verstehen, woher Scham kommt, welche gesellschaftlichen Mechanismen dahinterstecken und wie sie sich in Bezug auf unsere Körper ausdrückt. Hierbei möchten wir auch darüber sprechen, welche spezifischen Erfahrungen wir dabei als queere/TIN* (trans*inter*nicht-binär) Personen machen. Gemeinsam möchten wir erforschen, welchen Umgang wir damit individuell und in Gemeinschaft finden können. Wir möchten uns in dem Workshop auf unseren gegenwärtigen Erfahrungen und einen wohlwollenden Umgang damit fokussieren.

Uns ist bewusst, dass die Auseinandersetzung mit den Themen Körper und Scham viele Emotionen auslösen und auch mit Erfahrungen von Essstörungen, Trauma etc. verbunden sein können. Wir sind keine ausgebildeten Therapeut*innen und sehen den Workshop als queeren Austauschraum, den wir moderieren. Überlegt euch vorher, ob ihr euch gerade damit wohlfühlt, euch im Rahmen eines Gruppenworkshops mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Während des Workshops gibt es jederzeit die Möglichkeit, selbstbestimmt Pausen einzulegen oder mit eine*m von uns zu sprechen. Wenn ihr nicht alleine kommen mögt, packt gerne eine*n Freund*in ein und kommt gemeinsam. Falls es für euch zur mentalen Vorbereitung hilfreich ist, den genauen Ablaufplan zu kennen, schreibt uns gern.

Der Workshop steht allen offen, die sich selbst als queer verstehen. Wir freuen uns auf euch! Testet euch gerne vorher auf Corona und kommt bitte nicht, wenn ihr erkältet seid. Die Teilnahme erfolgt (wenn ihr mögt und habt) auf Spendenbasis (Empfehlung 10-30 Euro). Anmeldungen und Fragen gerne per Mail an: info@kollektivraeume.de

Datum: 14.02.25
Zeit: 11-17 Uhr
Ort: fuxLAB (über Hebebühne erreichbar, rollstuhlgerechte Toilette vorhanden)

fuxLAB
Bodenstedtstr. 16 22765 Hamburg

Weitere Veranstaltungen

  • Fr, 15.05.2026, 19.00 | bis So, 17.05.2026, 18.15 |
    Centro Sociale
    Film
    tink - trans inter nonbinary kino

    [DE]
    Drei Tage lang Filme, die trans, Inter, non-binary und agender Perspektiven in den Mittelpunkt stellen – dokumentarisch, biografisch, künstlerisch und politisch.

    Es gibt viel Raum für Austausch, Vernetzung und entspannte Barabende. Von uns. Für uns.
    Bis bald im Centro Sociale!

    [ENG]
    Three days of films that highlight trans, Inter, non-binary, and agender perspectives—documentary, biographical, artistic, and political.

    there’s plenty of space for discussion, networking, and relaxed evenings at the bar. By us. For us. See you soon at the Centro Sociale!

  • Fr, 15.05.2026, 19.00 |
    Centro Sociale
    Film
    Zwei Personen sitzen in den Öffis
    No Box for Me. An Intersex Story + Fødselsdage

    Der Dokumentarfilm „No Box For Me. An Intersex Story“ begleitet M. (27), die über eine Online-Annonce Deborah (25) kennenlernt. Zum ersten Mal eröffnet sich M. die Möglichkeit, sich mit einer anderen inter Person auszutauschen. Im Rahmen einer Dissertation sammelt Deborah persönliche Erfahrungsberichte über Intersexualität. M. lernt neue Stimmen, neue Ausdrucksformen und eine Sprache kennen, die es erlaubt, sich jenseits rein medizinischer Begriffe zu verstehen.

    Fødselsdage
    In einer binären Welt, in welcher Bruno von jeglichen Geburtstagen als queeres Kind ausgeschlossen wird, macht es den fürsorglichen Eltern anscheinend mehr zu schaffen als Bruno selbst.

  • Fr, 15.05.2026, 19.00 |
    Metropolis Kino
    Film
    My Own Private Idaho

    My Own Private Idaho
    US 1991, Gus van Sant, 103 Min., OV (in englischer Sprache)

  • Fr, 15.05.2026, 18.00 | Fr, 15.05.2026, 19.30 | Fr, 15.05.2026, 21.00 |
    Reichshof Hotel Hamburg
    Sonstiges
    QueerHistoryMonth | Auf ins Eldorado! | Immersives Theater im Reichshof

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  • Fr, 15.05.2026, 18.00 | Fr, 15.05.2026, 19.30 | Fr, 15.05.2026, 21.00 |
    Reichshof Hotel Hamburg
    Sonstiges
    QueerHistoryMonth | Auf ins Eldorado! | Immersives Theater im Reichshof

    QueerHistoryMonth | Auf ins Eldorado! | Immersives Theater im Reichshof

  • Di, 12.05.2026, 19.00 | Fr, 15.05.2026, 21.15 |
    Metropolis Kino
    Film
    John Waters Retrospektive: DESPERATE LIVING

    Desperate Living
    US 1977, John Waters, 90 Min., OmU

  • Fr, 15.05.2026, 21.30 | bis Sa, 16.05.2026, 00.00 | Sa, 16.05.2026, 22.00 | bis So, 17.05.2026, 01.00 |
    Centro Sociale
    Bar
    collage aus Film Stills, dem Logo und in großen Buchstaben: Bar
    tink_Bar

    Der Abspann zum Filmfest:

    Am Freitag- und Samstagabend laden wir euch nach dem letzten Film herzlich in unsere gemütliche Bar im Centro Sociale ein. Dort gibt es Raum für Austausch, Vernetzung, neue Kontakte und entspannte Gespräche. Es gibt eine Auswahl an Getränken — mit und ohne Alkohol.

    tinkino.org
    Wir freuen uns darauf, den Abend mit euch ausklingen zu lassen!

  • Sa, 16.05.2026, 12.00 | Sa, 16.05.2026, 15.00 | Sa, 16.05.2026, 18.00 |
    Reichshof Hotel Hamburg
    Sonstiges
    QueerHistoryMonth | Auf ins Eldorado! | Immersives Theater im Reichshof

    QueerHistoryMonth | Auf ins Eldorado! | Immersives Theater im Reichshof

  • Sa, 16.05.2026, 13.00 |
    Centro Sociale
    Film
    die person maja mit lila pulli und einem mikrofon in der hand
    Maja T. + Q&A

    Maja T. ist eine nicht-binäre Antifaschist_in, die über 600 Tage in Budapest in Isolationshaft saß. Maja war 24 Jahre alt, als Maja sich im Verfahren mit einer möglichen Freiheitsstrafe von bis zu 24 Jahren konfrontiert sah. Der Film zeigt Ausschnitte aus den Gerichtsverhandlungen in Budapest sowie Eindrücke der Solidaritäts- und Unterstützungsbewegungen rund um Maja.

    Nach dem Film gibt es ein ausführliches Film- und Hintergrund Gespräch.

  • Sa, 16.05.2026, 14.00 bis 16.15 |
    Stadtteil St.Pauli
    Sonstiges
    QueerHistoryMonth | 100 Jahre schwule Geschichte – eine Reise durch Lust, Leben und Widerstand auf St.Pauli | Stadtführung

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