HOMOPUNK HISTORY: Lesung & Konzert @ Rote Flora
19 Uhr: Lesung mit Philipp Meinert zur queeren Geschichte von Punk und Subkultur
21 Uhr: Konzert mit „nein.“ (Punk aus Dortmund), „Nein, danke (NDW-Punk aus Neuwied) und weiteren Bands mit „Nein“ im Namen
Der urbane Sumpf, aus dem Punk Ende der 1970er hervorkroch, war alles andere als heterosexuell und männlich geprägt. Eng verknüpft ist die Subkultur mit einer gemeinsamen Vergangenheit mit der schwul-lesbischen Kultur. Die Schlüsselfiguren der späteren Punkbewegung trafen sich bevorzugt in queeren Bars; die bürgerlichen Vorstellungen von „Männlichkeit“ und sexueller Identität wurden zusammen mit dem Rock’n’Roll und dessen Helden entsorgt.
Aber schnell wurden Punk und sein Subgenre Hardcore immer männlicher. Viele Schwule, Lesben und Queers kehrten der Szene den Rücken oder verblieben ungeoutet im Schrank, bis Mitte der 1980er die Queercore-Bewegung entstand.
Über all das hat Philipp Meinert das Buch „Homopunk History“ geschrieben. Am 3. Mai wird er daraus in der Roten Flora lesen und durch die queere Geschichte von Punk führen. Gemeinsam wollen wir diskutieren, ob und wie Subkultur eine Möglichkeit zum Widerstand gegen eine heterosexistische Gesellschaft sein kann.
Im Anschluss an die Lesung findet ein tolles Konzert statt: Soli für Repressionskosten. Alle Einnahmen gehen an Antifas, die Ärger mit Polizei und Justiz haben, weil sie Nazis das Leben schwer machen.
Es spielen:
„nein.“ (Punk aus Dortmund)
„Nein, danke“ (NDW-Punk aus Neuwied)
Und weitere Bands mit „Nein“ im Namen (werden bald bekanntgegeben)
Alle Infos: https://www.rote-flora.de/veranstaltung/lesung-und-konzert-homopunk-hist...
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